Arbeit mit und für alte/n Menschen

Dass man, um Programmierer zu werden, viele Spezialkenntnisse haben muss, kann sich jeder vorstellen. Bei "Pflege" hingegen nehmen viele an, dass das jeder Mensch "von Natur aus" kann. Das ist natürlich Quatsch!

Wer in der (Alten-)Pflege arbeitet, muss umfängliche pflegerische und medizinische Kenntnisse haben, psychologisch fundierte soziale Kompetenz, sie/er muss organisationsstark sein und souverän mit einem (EDV-gestützten) Dokumentationssystem umgehen können. Vor allem: sie/er muss (alte) Menschen mögen.

Pflegefachkraft ist kein eindimensionaler Beruf, sondern kennt die verschiedensten Varianten und Spezialisierungen:

  • Spezialist/in für gerontopsychiatrische Pflege
  • Wundmanager/in
  • Inkontinenz-Berater/in
  • Palliativ Care-Fachkraft
  • Qualitätsbeauftragte/r (QMB)
  • Pflegeberater/in

Darüber hinaus bietet der Beruf vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und damit die Chance, später als Leitungskraft zu arbeiten, z. B. als Pflegedienstleiter/in, Heimleiter/in oder Wohnbereichsleiter/in.